Produkt- und Ent­schei­dungs­un­ter­la­gen

Standortanalyse erstellen lassen — Entscheidungsfundiert statt Bauchgefühl

Der Standort ent­schei­det in Einzel­handel, Gastro­nomie und stark orts­ab­hän­gi­gen Dienst­leis­tun­gen einen großen Teil des Erfolgs (HDE Stand­ort­mo­ni­tor und GfK-Fre­quenz­da­ten weisen Standort als zentralen Treiber aus). PITCH & PAPER erstellt Standort­analysen, die mit klaren Kriterien, be­last­ba­rer Da­ten­ba­sis und me­tho­di­scher Ge­wich­tung arbeiten — und am Ende eine be­gründ­ba­re Ent­schei­dungs­emp­feh­lung liefern.

Methodik-Pyramide für Standortanalysen: Quellen, Genehmigungsrelevanz, Investoren-Sicht, Förderrahmen

Was eine tragfähige Standortanalyse enthält

Eine me­tho­di­sche Standort­analyse beginnt mit dem Kri­te­ri­en­ka­ta­log. Harte Kriterien: Miet­kos­ten, Flä­chen­grö­ße, tech­ni­sche Aus­stat­tung, Ver­trags­dau­er, Ver­kehrs­an­bin­dung, Park­plät­ze. Weiche Kriterien: Pas­san­ten­fre­quenz, Kaufkraft, So­zio­de­mo­gra­fie des Ein­zugs­ge­biets, Wett­be­werbs­dich­te, Image-Faktoren.

Jeder Standort wird gegen den Katalog bewertet, nach Ge­wich­tung punk­tu­iert und zu einer Ge­samt­be­wer­tung ver­dich­tet. PITCH & PAPER nutzt öf­fent­li­che Daten (Destatis-Mi­kro­zen­sus, Bun­des­agen­tur für Arbeit, GfK-Kauf­kraft­da­ten), Begehung vor Ort (wenn relevant) und bran­chen­spe­zi­fi­sche Kenn­zah­len (z. B. DEHOGA für Gastro­nomie, HDE für Handel).

Für welche Situationen eine Standortanalyse gebraucht wird

Neue La­den­er­öff­nung (Einzel­handel, Gastro­nomie). Der erste Standort legt häufig die Er­folgs­kur­ve fest — eine sys­te­ma­ti­sche Analyse ver­hin­dert teure Fehler.

Stand­ort­ver­gleich (mehrere Optionen). Wenn drei Objekte zur Wahl stehen, ent­schei­det die Ver­gleichs­ma­trix, welches nicht nur "gut", sondern "am besten passend" ist.

Expansion in neue Stadt oder Region. Wer vom Hei­mat­markt in eine neue Region geht, braucht eine Analyse, die Markt­un­ter­schie­de sichtbar macht.

Fi­li­al­be­wer­tung (be­stehen­der Standort). Lohnt sich dieser Standort noch? Schließen, verlagern, bleiben — die Analyse trägt die Ent­schei­dung.

Warum Standortanalyse bei PITCH & PAPER anders entsteht

Stand­ort­ent­schei­dun­gen werden oft im Bauch­ge­fühl getroffen — mit ent­spre­chend hohem Risiko. PITCH & PAPER zwingt die Ent­schei­dung zur Trans­pa­renz: welche Kriterien, welche Ge­wich­tung, welche Da­ten­ba­sis. Das Ergebnis ist nach­voll­zieh­bar — und damit auch ver­tei­dig­bar im Nachgang.

Bei Bedarf wird die Standort­analyse mit einer Markt­analyse (für das Ein­zugs­ge­biet) und einer Wettbewerbs­analyse (für das lokale Umfeld) gekoppelt. Drei Per­spek­ti­ven, die in der Ent­schei­dung zu­sam­men­wir­ken.

Welche Datenquellen eine belastbare Standortanalyse trägt

Die Qualität einer Standort­analyse hängt direkt an der Da­ten­ba­sis. PITCH & PAPER nutzt eine Da­ten­py­ra­mi­de aus drei Ebenen: amtliche Statistik, kom­mer­zi­el­le Geo-Marketing-Quellen und Pri­mär­be­ob­ach­tung.

Amtliche Quellen liefern das Fundament: Destatis-Mi­kro­zen­sus für Be­völ­ke­rungs­struk­tur und Haus­halts­grö­ßen, Bun­des­agen­tur für Arbeit für SV-pflichtig Be­schäf­tig­te und Bran­chen­struk­tur im Ein­zugs­ge­biet, BBSR-In­di­ka­to­ren für Kaufkraft und Zen­tra­li­tät.

Kom­mer­zi­el­le Geo-Marketing-Daten ergänzen Verhalten und Frequenz: GfK Kauf­kraft­in­dex, Pas­san­ten­strom-Messungen (wo verfügbar), Mo­bi­li­täts­da­ten der Mo­bil­funk­an­bie­ter (an­ony­mi­siert).

Pri­mär­be­ob­ach­tung prüft, was Da­ten­ban­ken nicht zeigen: tat­säch­li­che Ta­ges­tak­tung, sichtbare Wett­be­werbs­in­ten­si­tät, Zustand der Immobilie, Mikrolage-Faktoren wie Eck­ver­hal­ten, Sicht­bar­keit und Er­reich­bar­keit zu Fuß. Bei Referenz- und Opus-Tiefe wird min­des­tens ein Standort vor Ort begangen.

Welche Standort-Entscheidungen besonders profitieren

Standort­analysen schaffen Mehrwert in un­ter­schied­li­chen Ent­schei­dungs­si­tua­tio­nen — die Schärfe der Emp­feh­lung hängt davon ab, was bereits feststeht.

Erst­grün­dung mit offener Stadtwahl. Hier liefert die Analyse die volle Band­brei­te: Stand­ort­emp­feh­lung, Mikrolage-Dif­fe­ren­zie­rung, Miet­kos­ten-Benchmark, Wett­be­werbs-Profiling. Investiv be­gründ­bar gegenüber För­der­bank oder Ei­gen­ka­pi­tal­ge­ber.

Fi­lial­er­wei­te­rung in eine neue Region. Vergleich gegen den Hei­mat­markt: Kauf­kraft­un­ter­schie­de, Ver­brau­cher­ver­hal­ten, Wett­be­werbs­struk­tu­ren. Ver­hin­dert Über­tra­gungs-Annahmen, die häufig schief­ge­hen.

Schlie­ßungs- oder Ver­la­ge­rungs­ent­schei­dung. Be­stands­stand­ort gegen al­ter­na­ti­ve Optionen bewerten — die Analyse zwingt zur ehrlichen Be­stands­auf­nah­me statt sunk-cost-ge­trie­be­ner Festhalte-Ent­schei­dung.

Inves­torengesuche mit Stand­ort­be­zug. Wenn der Business­plan einen konkreten Standort tragen muss (z. B. bei sta­tio­nä­ren Konzepten), erwartet der Investor die Analyse als Beleg, nicht als Anhang.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Anzahl Standorte im Vergleich. Basis: 1-2 · Referenz: 3-5 · Opus: Bis zu 10.

Kriterien-Katalog. Basis: Kern-Kriterien · Referenz: Voll­stän­dig gewichtet · Opus: Inkl. Szenario-Ge­wich­tung.

Ein­zugs­ge­biet-Analyse. Basis: Kerndaten · Referenz: Voll­stän­di­ge So­zio­de­mo­gra­fie · Opus: Inkl. Ver­hal­tens­da­ten.

Wett­be­werbs-Profiling. Basis: Top 3 · Referenz: Voll­stän­dig im Radius · Opus: Inkl. Po­si­tio­nie­rung und Markt­an­tei­le.

Begehung vor Ort. Basis: nicht enthalten · Referenz: 1 Standort · Opus: Alle Kan­di­da­ten.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Typische Anlässe

Standortanalyse — Typische Anlässe

La­den­er­öff­nung Stand­ort­ver­gleich Neubau-Ent­schei­dung Expansion Fi­li­al­be­wer­tung
Drei Tiefen

Standortanalyse — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Anzahl Standorte im Vergleich 1-2 3-5 Bis zu 10
Kriterien-Katalog Kern-Kriterien Voll­stän­dig gewichtet Inkl. Szenario-Ge­wich­tung
Ein­zugs­ge­biet-Analyse Kerndaten Voll­stän­di­ge So­zio­de­mo­gra­fie Inkl. Ver­hal­tens­da­ten
Wett­be­werbs-Profiling Top 3 Voll­stän­dig im Radius Inkl. Po­si­tio­nie­rung und Markt­an­tei­le
Begehung vor Ort 1 Standort Alle Kan­di­da­ten

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Standortanalyse

Was kostet eine Standort­analyse?
Hängt an Anzahl der zu ver­glei­chen­den Standorte, Region und ge­wünsch­tem De­tail­grad. Eine Ein­zel­stand­ort-Bewertung ist schneller als ein 5-Städte-Vergleich.
Welche Da­ten­quel­len werden genutzt?
Destatis (So­zio­de­mo­gra­fie), GfK (Kaufkraft), Bun­des­agen­tur für Arbeit (Be­schäf­tig­ten­struk­tur), Bran­chen­ver­bän­de (DEHOGA, HDE, ZDH), Immobi­lienportale (Mieten), Mo­bi­li­täts­da­ten (Fre­quen­zen).
Ist eine Begehung vor Ort dabei?
Bei Referenz- und Opus-Tiefe ja. Bei Basis wird auf Desk-Research gesetzt. PITCH & PAPER arbeitet bei Bedarf mit lokalen Partnern zusammen.
Wie wird Wett­be­werb im Ein­zugs­ge­biet bewertet?
Sys­te­ma­ti­sche Erfassung aller re­le­van­ten Anbieter im Ein­zugs­ra­di­us, Pro­fi­lie­rung (Größe, Po­si­tio­nie­rung, Preislage), Bewertung der Wett­be­werbs­in­ten­si­tät.
Ist die Analyse Teil eines Business­plans?
Ja — sie kann in­te­gra­ler Be­stand­teil sein oder stan­da­lo­ne erstellt werden. Bei Stan­da­lo­ne-Er­stel­lung ist die In­te­gra­ti­on in einen späteren Business­plan ohne weitere Um­stel­lung möglich.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Branchen

Standortanalyse nach Branche

Aus­ge­wähl­te Kontexte für bran­chen­spe­zi­fi­sche An­for­de­run­gen und typische Rah­men­be­din­gun­gen.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten