Bran­chen­ex­per­ti­se

Businessplan & Konzepte für Finanzdienstleister und Investmentfirmen

Die Fi­nanz­bran­che ist reguliert, re­pu­ta­ti­ons­ge­trie­ben und ka­pi­tal­in­ten­siv. Ob Vermögens­verwaltung, Fi­nanz­be­ra­tung, Private-Equity-Fonds oder FinTech-Startup — PITCH & PAPER erstellt Unter­lagen, die re­gu­la­to­ri­sche An­for­de­run­gen (BaFin, KWG, WpHG) kennen und Inves­toren sowie Aufsichts­behörden über­zeugen.

Methodik-Pyramide Finanzdienstleistung: § 34d und § 34f GewO, IHK-Aufsicht, FinmadiG-Umfeld
Leistungen

Leistungen für Finanzdienstleistung

Businessplan Finanzdienstleistung

Fi­nan­zie­rungs­vor­ha­ben unwiderlegbar machen

Pitch Deck Finanzdienstleistung

Inves­toren in 15 Folien über­zeugen

Finanzplan Finanzdienstleistung

Wirt­schaft­li­che Trag­fä­hig­keit sichtbar machen

Entscheidungsvorlage Finanzdienstleistung

Kom­ple­xi­tät zu Klarheit ver­dich­ten

Unternehmenspräsentation Finanzdienstleistung

Un­ter­neh­men profes­sionell abbilden

Corporate Dokumente Finanzdienstleistung

Kon­sis­ten­te Dokumente für sou­ve­rä­nes Wachstum

Investor Memo Finanzdienstleistung

Das Vorhaben in zwei bis fünf Seiten in­ves­tier­bar machen

Information Memorandum Finanzdienstleistung

Das Un­ter­neh­men für M&A-Prozesse ver­kaufs­fä­hig dar­stel­len

Risikoanalyse Finanzdienstleistung

Risiken sys­te­ma­tisch iden­ti­fi­zie­ren, bewerten und be­herrsch­bar machen

Management Summary Finanzdienstleistung

Komplexe Inhalte auf das We­sent­li­che ver­dich­ten

ESG-Bericht Finanzdienstleistung

Umwelt-, Sozial- und Go­ver­nan­ce-Leistung prüfbar do­ku­men­tie­ren

White Paper Finanzdienstleistung

Fachthema mit Autorität und Ar­gu­men­ta­ti­on besetzen

Compliance-Handbuch Finanzdienstleistung

Re­gel­kon­for­mes Handeln do­ku­men­tie­ren

Datenschutzkonzept Finanzdienstleistung

DSGVO-konform auf­stel­len

Geschäftsbericht Finanzdienstleistung

Jah­res­er­geb­nis wir­kungs­voll erzählen

Businesscase Finanzdienstleistung

In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dung belastbar begründen

Unternehmensbewertung Finanzdienstleistung

Un­ter­neh­mens­wert begründet dar­stel­len

Dokument-Si­tua­tio­nen

Typische Anlässe in Finanzdienstleistung

Welche Unterlage für welche Situation. Ori­en­tie­rung vor der Erst­ein­schät­zung.

Situation Emp­foh­le­ne Unterlage
Ver­mitt­ler-Gründung § 34d/34f GewO Business­plan + Finanz­plan
Compliance-Setup für KWG/WpHG Compliance-Handbuch
Risiko-Reporting nach MaRisk Risiko­analyse
Anleger-Kom­mu­ni­ka­ti­on (Quarterly Reports) Corporate Dokumente
Stra­te­gie­pa­pier für Ge­schäfts­feld-Er­wei­te­rung Stra­te­gie­pa­pier

Regulatorische Anforderungen an Finanzdienstleister

Die Fi­nanz­bran­che ist eine der am stärksten re­gu­lier­ten Branchen in Deutsch­land. Der Business­plan muss zeigen, dass der Gründer die re­gu­la­to­ri­schen An­for­de­run­gen versteht und erfüllen kann.

BaFin-Erlaubnis. Vermögens­verwaltung, An­la­ge­be­ra­tung, Fi­nanz­port­fo­lio­ver­wal­tung — viele Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen erfordern eine BaFin-Erlaubnis nach KWG oder WpIG. Der Antrag ist aufwendig und erfordert einen de­tail­lier­ten Ge­schäfts­plan.

Ei­gen­ka­pi­tal­an­for­de­run­gen. Die BaFin verlangt je nach Er­laub­nis­um­fang un­ter­schied­li­che Min­dest­ka­pi­tal­aus­stat­tun­gen nach WpIG/IFR: 75.000 € für Klasse 3 (An­la­ge­be­ra­tung/-ver­mitt­lung), 150.000 € für Klasse 2 (Standard-Vermögens­verwaltung), 750.000 € für Klasse 1 (mit Ei­gen­han­del).

Compliance & Geld­wä­sche­prä­ven­ti­on. KYC-Prozesse (Know Your Customer), Geld­wä­sche­prä­ven­ti­ons­maß­nah­men, Mel­de­pflich­ten — der Business­plan muss das Compliance-Framework dar­stel­len.

Ver­gü­tungs­sys­te­me. Seit MiFID II gelten strenge Regeln für Ver­gü­tungs­mo­del­le. Pro­vi­si­ons­ba­sier­te vs. ho­no­rar­ba­sier­te Modelle — der Business­plan muss die Ver­gü­tungs­struk­tur trans­pa­rent dar­stel­len.

Businessplan für die Finanzbranche — Was Investoren und BaFin sehen wollen

Geschäfts­modell und Er­laub­nis­um­fang. Welche Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen sollen erbracht werden? Welche BaFin-Erlaubnis wird benötigt? Die Klarheit über den re­gu­la­to­ri­schen Rahmen ist Grund­vor­aus­set­zung.

Ziel­grup­pe und Markt­po­si­tio­nie­rung. HNWI (High Net Worth In­di­vi­du­als), in­sti­tu­tio­nel­le Inves­toren, mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men oder Retail-Kunden? Die Ziel­grup­pe bestimmt Ver­triebs­mo­dell, Kos­ten­struk­tur und re­gu­la­to­ri­sche An­for­de­run­gen.

Assets under Manage­ment (AuM). Für Ver­mö­gens­ver­wal­ter und Fonds­ge­sell­schaf­ten: Wie ent­wi­ckeln sich die ver­wal­te­ten Vermögen? Die AuM-Prognose ist die zentrale Um­satz­kenn­zahl.

Ri­si­ko­ma­nage­ment. Markt­ri­si­ko, Kre­dit­ri­si­ko, ope­ra­tio­nel­les Risiko, Re­pu­ta­ti­ons­ri­si­ko — der Business­plan muss ein profes­sionelles Ri­si­ko­ma­nage­ment-Framework dar­stel­len.

Tech­no­lo­gie-Stack. Portfolio-Manage­ment-Systeme, Reporting-Tools, Compliance-Software — die IT-In­fra­struk­tur ist ein we­sent­li­cher In­ves­ti­ti­ons­block.

Finanzdienstleister-Businessplan erstellen lassen

Fi­nanz­dienst­leis­ter benötigen formal-konforme Unter­lagen mit BaFin- und Aufsichts-Sen­si­bi­li­tät. PITCH & PAPER struk­tu­riert in vier Phasen:

Phase 01 — Ein­ord­nung. Welche Auf­sichts­re­geln gelten — § 34d/34f GewO, KWG, WpHG, MaRisk je nach Ge­schäfts­feld? Welche Dokumente sind Pflicht, welche un­ter­stüt­zen?

Phase 02 — Ar­chi­tek­tur. Struk­tu­rie­rung nach Aufsichts-Logik (Risiko-Profil, Geschäfts­modell, An­le­ger­schutz, Ver­mö­gens­schä­den-Haft­pflicht).

Phase 03 — Aus­ar­bei­tung. In­halt­li­che Er­stel­lung mit klarer Trennung zwischen kom­mu­ni­ka­ti­vem Material (für Anleger) und re­gu­la­to­ri­scher Do­ku­men­ta­ti­on (für BaFin/IHK).

Phase 04 — Übergabe. Ver­zah­nung mit dem Compliance-Officer oder Anwalt des Mandanten für die recht­li­che Abnahme. PITCH & PAPER ersetzt keine BaFin-konforme Beratung.

Die kos­ten­lo­se Erst­ein­schät­zung ordnet ein, welche Do­ku­men­ten-Stack für Ihr konkretes Ge­schäfts­feld sinnvoll ist.

Branchen­kennzahlen

Branchenkennzahlen Finanzdienstleistung auf einen Blick

Diese Durch­schnitts­wer­te aus offi­ziellen Bran­chen­sta­tis­ti­ken helfen Ihnen bei der Ein­ord­nung typischer Margen, Kos­ten­struk­tu­ren und In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­mi­na.

Kennzahl Typische Band­brei­te
Um­satz­ren­di­te 10-25 %
Per­so­nal­quo­te 20-40 %
Ver­mö­gens­scha­den-Haft­pflicht + Beitrag AnlVermV + Software 8-15 %
Grün­dungs­in­ves­ti­ti­on 5.000 - 30.000 € (typisch: 12.000 €)
Break-Even-Dauer 12-36 Monate
Li­qui­di­täts­re­ser­ve 6-12 Monate Fixkosten

Haupt-Kostenblöcke

  • Personal: 20-40 % vom Umsatz
  • VH-Haft­pflicht + Pool-Gebühren: 8-15 % vom Umsatz
  • Marketing + Leadgen: 10-20 % vom Umsatz

Re­gu­la­to­ri­scher Hinweis: Erlaubnis IHK nach § 34d GewO (Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler) bzw. § 34f GewO (Fi­nanz­an­la­gen): Sach­kun­de­prü­fung + Zu­ver­läs­sig­keit + geordnete Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se + Be­rufs­haft­pflicht. Eine Über­tra­gung der § 34f-Aufsicht von der IHK an die BaFin wird seit 2020 (Ka­bi­netts­be­schluss, später zu­rück­ge­zo­gen) wie­der­keh­rend dis­ku­tiert; Stand 2026 nicht umgesetzt, Aufsicht bleibt bei der IHK. (Hinweis: Das FinmadiG / Fi­nanz­markt­di­gi­ta­li­sie­rungs­ge­setz, in Kraft seit Dez. 2024, flankiert die EU-DORA-Ver­ord­nung und ist von der § 34f-Auf­sichts­fra­ge separat.)

Quellen anzeigen (4)

Bran­chen­zah­len sind Durch­schnitts­wer­te aus offi­ziellen Bran­chen­sta­tis­ti­ken und Ver­bands­ver­öf­fent­li­chun­gen. Sie ersetzen keine in­di­vi­du­el­le Kal­ku­la­ti­on für Ihr Vorhaben. Stand: 2026-04-18.

Häufige Fragen

Häufige Fragen — Finanzdienstleistung

Brauche ich eine BaFin-Erlaubnis?
Für die meisten Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen ja. Die Art der Erlaubnis hängt vom Geschäfts­modell ab. Der Business­plan muss den re­gu­la­to­ri­schen Rahmen korrekt einordnen.
Wie viel Ei­gen­ka­pi­tal brauche ich?
Je nach Er­laub­nis­um­fang: 75.000 € (Klasse 3 An­la­ge­be­ra­tung), 150.000 € (Klasse 2 Standard-Vermögens­verwaltung), 750.000 € (Klasse 1 mit Ei­gen­han­del). Der Finanz­plan muss die Ka­pi­tal­aus­stat­tung dar­stel­len.
Was kostet ein Business­plan für einen Fi­nanz­dienst­leis­ter?
Aufgrund der re­gu­la­to­ri­schen Kom­ple­xi­tät liegen die Kosten über dem Durch­schnitt. PITCH & PAPER erstellt in­di­vi­du­el­le Angebote nach Erst­ein­schät­zung.
Kennt PITCH & PAPER die BaFin-An­for­de­run­gen?
PITCH & PAPER erstellt re­gel­mä­ßig Unter­lagen für Fi­nanz­dienst­leis­ter und kennt die re­gu­la­to­ri­schen An­for­de­run­gen. Für die ju­ris­ti­sche Prüfung empfehlen wir ergänzend einen spe­zia­li­sier­ten Anwalt.
Welche re­gu­la­to­ri­schen An­for­de­run­gen gelten für Fi­nanz­dienst­leis­tungs-Vorhaben?
Je nach Tätigkeit BaFin-Erlaubnis (KWG, ZAG, KAGB), § 34f GewO bei An­la­gen­ver­mitt­lung über IHK, GwG-Compliance, MaRisk-konforme Risiko- und Compliance-Struktur. Der Business­plan muss die Erlaubnis-Voraus­setzungen explizit adres­sie­ren, sonst kommt die Behörde auf Nach­for­de­run­gen zurück.
Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Ihre Branche. Danach ist klar, welche Unterlage sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten