Produkt- und Ent­schei­dungs­un­ter­la­gen

Businesscase erstellen lassen — Wirtschaftliche Rechtfertigung tragfähig aufbauen

Ein Business­case macht aus einer Idee eine be­gründ­ba­re In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dung. Er verbindet Nut­zen­ar­gu­men­ta­ti­on mit wirt­schaft­li­cher Rechnung — NPV, IRR, Payback — und endet mit einer klaren Emp­feh­lung. PITCH & PAPER erstellt Business­cases, die Gremien, Inves­toren und die Ge­schäfts­füh­rung in der Ent­schei­dung tragen.

Tiefenstufen für Business Cases: Basis, Referenz und Opus

Was ein belastbarer Businesscase enthält

Ein profes­sioneller Business­case folgt vier Schritten. Erstens: Problem und Ziel­zu­stand. Was ist der Anlass, was soll nach der In­ves­ti­ti­on anders sein? Zweitens: Op­tio­nen­ver­gleich. Welche Al­ter­na­ti­ven stehen gegen das vor­ge­schla­ge­ne Szenario? Drittens: Wirt­schaft­li­che Rechnung. Cashflow-Pro­jek­ti­on, NPV, IRR, Payback über den Pla­nungs­ho­ri­zont — mit klaren Annahmen.

Viertens: Sen­si­ti­vi­tä­ten und Risiken. Was passiert, wenn Umsätze 20 % niedriger, Kosten 15 % höher sind? Welche Risiken sind un­be­herrsch­bar? Ab­schlie­ßend: Emp­feh­lung mit Be­grün­dung. Der Business­case schiebt die Ent­schei­dung nicht, er bereitet sie vor.

Für welche Entscheidungen ein Businesscase gebraucht wird

In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dung (Capex). Neue Maschine, neues Werk, neue IT-Plattform — ab einem be­stimm­ten Volumen verlangt die Ge­schäfts­füh­rung oder der Beirat einen Business­case.

Pro­jekt­frei­ga­be intern. Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­jekt, Au­to­ma­ti­sie­rung, neue Software — nicht jede In­itia­ti­ve rechnet sich, nicht jede soll gestartet werden.

Ge­sell­schaf­ter­ent­schei­dung. Expansion, Di­ver­si­fi­ka­ti­on, Pro­duk­ti­on-Ver­la­ge­rung — Ent­schei­dun­gen mit hoher Tragweite brauchen saubere wirt­schaft­li­che Be­grün­dung.

Inves­toren- oder Förder-Gespräch. Förder­stellen und Inves­toren fragen nach dem ROI. Ein sauberer Business­case ist das Ant­wort­do­ku­ment.

Warum Businesscase bei PITCH & PAPER anders entsteht

Viele Business­cases leiden an drei Schwächen: Schön­rech­nen der Nut­zen­sei­te, Un­ter­schät­zen der Kos­ten­sei­te, fehlende Sen­si­ti­vi­tä­ten. PITCH & PAPER arbeitet streng mit den tat­säch­li­chen Annahmen — und do­ku­men­tiert jede Annahme mit Quelle.

Die Rechnung erfolgt in Excel, nach­voll­zieh­bar, formel-basiert und prüfbar. Die Ar­gu­men­ta­ti­on erfolgt in einem klaren Dokument mit Ent­schei­dungs-Dra­ma­tur­gie: Problem → Optionen → Rechnung → Sen­si­ti­vi­tä­ten → Risiken → Emp­feh­lung. In 20 Minuten lesbar, in 2 Stunden prüfbar.

Quantitative Bewertung: NPV, IRR, Payback, Break-Even

Ein Business­case ohne Zahlen ist eine Erzählung — vier Kenn­zah­len bilden den quan­ti­ta­ti­ven Kern, den jedes Gremium prüft.

Net Present Value (NPV). Barwert aller Cashflows minus In­iti­al­in­ves­ti­ti­on, dis­kon­tiert mit dem un­ter­neh­mens­spe­zi­fi­schen Hurdle-Rate. NPV größer null = Wert­bei­trag positiv.

Internal Rate of Return (IRR). Dis­kon­tie­rungs­satz, bei dem der NPV null wird. IRR vs. Hurdle-Rate ist die übliche Go/No-Go-Schwelle. Vorsicht bei multiplen Cashflow-Vor­zei­chen­wech­seln (multiple-IRR-Falle).

Payback Period. Zeit bis zur ku­mu­la­ti­ven Cashflow-Rück­zah­lung der In­iti­al­in­ves­ti­ti­on. Statische (ohne Dis­kon­tie­rung) und dy­na­mi­sche (mit Dis­kon­tie­rung) Variante.

Break-Even (men­gen­mä­ßig und zeitlich). Bei welcher Ab­satz­men­ge bzw. zu welchem Zeitpunkt deckt der operative Beitrag die Fixkosten.

PITCH & PAPER berechnet alle vier Kenn­zah­len in Basis- und Sen­si­ti­vi­täts­sze­na­ri­en — und do­ku­men­tiert die Annahmen, damit ein Auditor die Logik nach­voll­zie­hen kann.

Qualitative Dimensionen: Strategie-Fit, Risiken, Optionswerte

Quan­ti­ta­ti­ve Kenn­zah­len reichen für eine voll­wer­ti­ge Business­case-Ent­schei­dung nicht aus. Drei qua­li­ta­ti­ve Di­men­sio­nen ergänzen das Bild — und kippen häufig die finale Emp­feh­lung.

Stra­te­gi­scher Fit. Passt das Vorhaben zur Konzern- oder KMU-Strategie? Wird ein neues Segment er­schlos­sen, ein be­stehen­des vertieft, eine Lücke ge­schlos­sen? Stra­te­gi­sche Cases können bei niedrigem NPV ge­recht­fer­tigt sein — wenn der stra­te­gi­sche Beitrag do­ku­men­tiert wird.

Risiken nach Typ und Wirkung. Markt- (Nachfrage-, Wett­be­werbs-), Ope­ra­ti­ons- (Lie­fer­ket­ten, Personal), Compliance- (re­gu­la­to­risch), Fi­nan­zie­rungs- (Ei­gen­ka­pi­tal, Fremd­ka­pi­tal). Jedes Risiko mit Wahr­schein­lich­keit mal Aus­wir­kung scoren, Mi­ti­ga­ti­on-Maßnahmen benennen.

Op­ti­ons­wer­te. Was wird durch dieses Vorhaben künftig möglich? Fol­ge­inves­ti­tio­nen, Ska­lie­rungs­op­tio­nen, Er­wei­te­rungs­op­tio­nen. Real-Options-Logik fängt Wert ein, den die statische DCF-Rechnung nicht zeigt.

PITCH & PAPER kom­bi­niert die quan­ti­ta­ti­ve Logik mit dieser drei­di­men­sio­na­len Bewertung — und macht damit den Business­case ver­tei­dig­bar gegenüber kri­ti­scher Gremien-Prüfung.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Op­tio­nen­ver­gleich. Basis: Status-Quo vs. Ziel · Referenz: 2-3 Optionen · Opus: Bis zu 5 Optionen.

Wirt­schaft­li­che Rechnung. Basis: NPV/Payback · Referenz: NPV, IRR, Payback · Opus: Inkl. DCF und Ka­pi­tal­wert-Sen­si­ti­vi­tät.

Sen­si­ti­vi­tä­ten. Basis: 1-2 Key Drivers · Referenz: Voll­stän­di­ge Sen­si­ti­vi­tä­ten · Opus: Monte-Carlo-Si­mu­la­ti­on.

Risiko­analyse. Basis: Kern-Risiken · Referenz: Sys­te­ma­tisch · Opus: Inkl. Min­de­rungs­plan.

Emp­feh­lungs-Dokument. Basis: Kompakt (5-10 S.) · Referenz: Voll­stän­dig (15-25 S.) · Opus: Inkl. Beirat-Prä­sen­ta­ti­on.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Typische Anlässe

Businesscase — Typische Anlässe

In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dung Pro­jekt­ge­neh­mi­gung Bei­rats­vor­la­ge Ge­sell­schaf­ter­ent­schei­dung Stra­te­gie­pa­pier-Kapitel
Drei Tiefen

Businesscase — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Op­tio­nen­ver­gleich Status-Quo vs. Ziel 2-3 Optionen Bis zu 5 Optionen
Wirt­schaft­li­che Rechnung NPV/Payback NPV, IRR, Payback Inkl. DCF und Ka­pi­tal­wert-Sen­si­ti­vi­tät
Sen­si­ti­vi­tä­ten 1-2 Key Drivers Voll­stän­di­ge Sen­si­ti­vi­tä­ten Monte-Carlo-Si­mu­la­ti­on
Risiko­analyse Kern-Risiken Sys­te­ma­tisch Inkl. Min­de­rungs­plan
Emp­feh­lungs-Dokument Kompakt (5-10 S.) Voll­stän­dig (15-25 S.) Inkl. Beirat-Prä­sen­ta­ti­on

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Businesscase

Was kostet ein Business­case?
Hängt an Kom­ple­xi­tät der In­ves­ti­ti­on, Anzahl der Optionen und ge­for­der­tem De­tail­grad. Ein fo­kus­sier­ter Capex-Case ist schneller als ein mehr­pha­si­ger In­ves­ti­ti­ons-Case mit Szenarien.
Welche Kenn­zah­len werden berechnet?
Standard: NPV (Barwert), IRR (interne Ver­zin­sung), Payback-Period. Bei Bedarf erweitert um ROI, DCF-Sen­si­ti­vi­tä­ten, Break-Even-Analyse und ri­si­ko­ad­jus­tier­te Szenarien.
Wer liefert die Annahmen?
Der Auf­trag­ge­ber liefert Aus­gangs­da­ten (Kos­ten­vor­anschlä­ge, Um­satz­schät­zun­gen, Pro­jekt­plan). PITCH & PAPER prüft, hin­ter­fragt und struk­tu­riert die Annahmen zu einem kon­sis­ten­ten Modell.
Ist der Business­case für externe Adres­sa­ten geeignet?
Ja, üb­li­cher­wei­se. Er kann an Banken, Inves­toren oder Förder­stellen wei­ter­ge­ge­ben werden — PITCH & PAPER achtet auf externe Prüf­bar­keit der Rechnung.
Wie un­ter­schei­det sich das vom Finanz­plan?
Der Finanz­plan plant das gesamte Un­ter­neh­men über 3-5 Jahre. Der Business­case rechnet eine spe­zi­fi­sche Ent­schei­dung oder In­ves­ti­ti­on. Beide ergänzen sich.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Branchen

Businesscase nach Branche

Aus­ge­wähl­te Kontexte für bran­chen­spe­zi­fi­sche An­for­de­run­gen und typische Rah­men­be­din­gun­gen.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten