Spezial- und Re­gel­do­ku­men­te

Brandschutzkonzept erstellen — Darstellung für Bauvorlage und Betrieb

Ein Brand­schutz­kon­zept muss für die Bau­auf­sicht, den Betreiber und im Ernstfall für die Ein­satz­kräf­te glei­cher­ma­ßen nach­voll­zieh­bar sein. PITCH & PAPER struk­tu­riert Ihre brand­schutz­tech­ni­schen Inhalte zu einer ein­rei­chungs­fä­hi­gen Unterlage — aufbauend auf den fach­li­chen Aussagen Ihres Brand­schutz­pla­ners oder Sach­ver­stän­di­gen.

Schutz-Konzept Brandschutz: Vier Verteidigungsebenen Prävention, Detektion, Reaktion, Wiederherstellung mit MVStättV- und DIN-Bezug

Was ein belastbares Brandschutzkonzept leistet

Ein Brand­schutz­kon­zept be­schreibt die bauliche, an­lagen­tech­ni­sche, or­ga­ni­sa­to­ri­sche und ab­weh­ren­de Brand­schutz­stra­te­gie eines Bau­vor­ha­bens oder Betriebes. Es ist Be­stand­teil der Bau­vor­la­ge, Grundlage für die Bau­ge­neh­mi­gung und Nachweis gegenüber Brand­schutz­dienst­stel­len, Prüf­in­ge­nieu­ren und Be­trei­bern.

Im D-A-CH-Raum richten sich die An­for­de­run­gen nach der je­wei­li­gen Lan­des­bau­ord­nung, der Mus­ter­bau­ord­nung (MBO), der M-IndBauRL für In­dus­trie­bau­ten, der MVStättVO für Ver­samm­lungs­stät­ten und weiteren Son­der­bau­vor­schrif­ten. In Ös­ter­reich gelten die OIB-Richt­li­ni­en (ins­be­son­de­re OIB-RL 2), in der Schweiz die VKF-Brand­schutz­norm mit zu­ge­hö­ri­gen Brand­schutz­richt­li­ni­en.

Ein ein­rei­chungs­fä­hi­ges Brand­schutz­kon­zept verbindet fachliche Tiefe mit klarer Dar­stel­lung. Es be­schreibt Schutz­zie­le, Ge­fähr­dungs­ana­ly­se, Ret­tungs­we­ge, Feu­er­wehr­zu­fahr­ten, Lösch­an­la­gen, Alar­mie­rung und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen in einer kon­sis­ten­ten Logik — ohne Redundanz, ohne Lücken, ohne In­ter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum für die prüfende Behörde.

Die Rolle von PITCH & PAPER — Dokumentenstudio, nicht Sachverständiger

PITCH & PAPER ist kein Brand­schutz­pla­ner, kein Sach­ver­stän­di­ger und kein Prüf­in­ge­nieur. Im Do­ku­men­ten­stu­dio von PITCH & PAPER entstehen: Wir struk­tu­rie­ren, for­mu­lie­ren und gestalten Ihr Brand­schutz­kon­zept auf Basis der fach­li­chen Aussagen Ihres Brand­schutz­pla­ners, Sach­ver­stän­di­gen oder Fach­bau­lei­ters.

Diese Ar­beits­tei­lung hat einen klaren Vorteil: Ihr Fach­pla­ner liefert die brand­schutz­tech­nisch be­last­ba­ren Aussagen — wir über­set­zen sie in eine ein­rei­chungs­fä­hi­ge, wi­der­spruchs­freie und nach­voll­zieh­ba­re Unterlage. Der Fach­pla­ner prüft und zeichnet das finale Dokument nach in­halt­li­cher Kontrolle.

In der Praxis bedeutet das: Sie ersparen Ihrem Fach­pla­ner die re­dak­tio­nel­le Arbeit am Dokument. Er kon­zen­triert sich auf die fachliche Ein­schät­zung und Freigabe. Wir über­neh­men die Struk­tur­ar­beit, For­mu­lie­rung, Raum­pro­gramm-Tabellen, Bau­teil­kenn­zeich­nun­gen, Plan­le­gen­den und die Kon­sis­tenz­prü­fung über alle Kapitel hinweg.

Aufbau einer einreichungsfähigen Unterlage

Ein profes­sionelles Brand­schutz­kon­zept im D-A-CH-Raum folgt einer bewährten Glie­de­rung, die an die MBO-Sys­te­ma­tik angelehnt ist:

  1. Bau­vor­ha­ben und Ge­bäu­de­be­schrei­bung. Standort, Nutzung, Ge­bäu­de­klas­se, Bauteil-Ka­te­go­rien, Be­stands­do­ku­men­ta­ti­on.
  2. Schutz­zie­le und Ge­fähr­dungs­ana­ly­se. Welche Personen, Sachwerte, Nach­bar­be­bau­ung und Um­welt­gü­ter sind zu schützen? Welche Ge­fähr­dun­gen sind für die Nutzung typisch?
  3. Baulicher Brand­schutz. Feu­er­wi­der­stands­klas­sen, Brand­ab­schnit­te, Ret­tungs­we­ge, Feu­er­schutz­ab­schlüs­se, Fassaden, Dächer.
  4. An­lagen­tech­ni­scher Brand­schutz. Brand­mel­de­an­la­ge, Sprinkler, Ent­rau­chung, Lösch­was­ser­ver­sor­gung, Si­cher­heits­be­leuch­tung.
  5. Ab­weh­ren­der Brand­schutz. Feu­er­wehr­zu­fahr­ten, Feu­er­wehr­plä­ne, Hy­dran­ten­plan, An­griffs­we­ge.
  6. Or­ga­ni­sa­to­ri­scher Brand­schutz. Brand­schutz­ord­nung Teil A/B/C, Flucht- und Ret­tungs­plä­ne, Un­ter­wei­sun­gen, Brand­schutz­be­auf­trag­te.
  7. Ab­wei­chun­gen und Kom­pen­sa­tio­nen. Jede Ab­wei­chung vom Regelwerk wird begründet und gleich­wer­tig kom­pen­siert.

Ablauf — In vier Phasen zum einreichungsfähigen Konzept

Phase 01 — Ein­ord­nung. Bau­vor­ha­ben, Ge­bäu­de­klas­se, Sonderbau-Status und prüfende Behörde klären. Danach ist klar, welches Regelwerk an­zu­wen­den ist und welche Tiefe das Konzept braucht.

Phase 02 — Ar­chi­tek­tur. Glie­de­rung festlegen, Schutz­ziel-Matrix aufbauen, vor­han­de­ne Fach­pla­ner-Inputs sys­te­ma­tisch einordnen. Lücken iden­ti­fi­zie­ren und mit Ihrem Fach­pla­ner abstimmen.

Phase 03 — Aus­ar­bei­tung. Kapitel aus­for­mu­lie­ren, Raum­pro­gramm-Tabellen erstellen, Bau­teil­kenn­zeich­nun­gen eintragen, Pläne in­te­grie­ren, Ab­wei­chungs­be­grün­dun­gen aufbauen.

Phase 04 — Übergabe. Kon­sis­tenz­prü­fung über alle Kapitel, Fach­pla­ner-Review, Ein­ar­bei­tung des Prüf-Feedbacks, Übergabe der ein­rei­chungs­fä­hi­gen Fassung.

Warum eine strukturierte Darstellung über Genehmigung entscheidet

Prüfende Behörden lesen täglich Brand­schutz­kon­zep­te. Ent­schei­dend ist nicht die Sei­ten­zahl, sondern ob die Logik trägt: Passen Ge­fähr­dungs­ana­ly­se, bauliche Maßnahmen und or­ga­ni­sa­to­ri­scher Brand­schutz wi­der­spruchs­frei zusammen? Sind Ab­wei­chun­gen sauber kom­pen­siert? Ist die Bau­vor­la­ge nach­voll­zieh­bar?

Ein lü­cken­haf­tes oder wi­der­sprüch­li­ches Konzept führt zu Rück­fra­gen, Nach­for­de­run­gen und Ver­zö­ge­rung. Im schlech­tes­ten Fall zur Ablehnung und Neu­ein­rei­chung — mit erneuter Gebühr und Wartezeit.

PITCH & PAPER liefert Brand­schutz­kon­zep­te, die die Prüf­bar­keit von Beginn an mitdenken: eine klare Glie­de­rung, lü­cken­lo­se Kapitel-Quer­ver­wei­se, präzise Bauteil- und Raum­be­zeich­nun­gen, kon­sis­ten­te Plan­le­gen­den und eine Ab­wei­chungs-Kom­pen­sa­ti­ons-Matrix, die keinen Raum für In­ter­pre­ta­ti­on lässt.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Glie­de­rung und Aufbau. Basis: enthalten · Referenz: enthalten · Opus: enthalten.

Ge­bäu­de­be­schrei­bung und Nut­zungs­ana­ly­se. Basis: enthalten · Referenz: enthalten · Opus: Erweitert mit Be­stands­auf­nah­me.

Schutz­ziel-Matrix und Ge­fähr­dungs­ana­ly­se. Basis: Grund­fas­sung · Referenz: enthalten · Opus: Vertieft je Nut­zungs­ein­heit.

Baulicher Brand­schutz (Redaktion). Basis: enthalten · Referenz: enthalten · Opus: enthalten.

An­lagen­tech­ni­scher Brand­schutz (Redaktion). Basis: nicht enthalten · Referenz: enthalten · Opus: enthalten.

Or­ga­ni­sa­to­ri­scher Brand­schutz. Basis: nicht enthalten · Referenz: Kern­fas­sung · Opus: Voll­fas­sung mit BSO A/B/C.

Ab­wei­chungs-Kom­pen­sa­ti­ons-Matrix. Basis: nicht enthalten · Referenz: enthalten · Opus: Erweitert.

Kon­sis­tenz­prü­fung und Fach­pla­ner-Ab­stim­mung. Basis: 1 Runde · Referenz: 2 Runden · Opus: 3+ Runden.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Brandschutzkonzept vs. Brandschutznachweis vs. Brandschutzgutachten — Abgrenzung

Drei Begriffe, drei un­ter­schied­li­che Dokumente. Brand­schutz­kon­zept ist die um­fas­sen­de stra­te­gi­sche Be­schrei­bung der baulichen, an­lagen­tech­ni­schen, or­ga­ni­sa­to­ri­schen und ab­weh­ren­den Brand­schutz­maß­nah­men — Be­stand­teil der Bau­vor­la­ge bei Son­der­bau­ten und ge­neh­mi­gungs­pflich­ti­gen Vorhaben gemäß Paragraph 66 MBO und den je­wei­li­gen Lan­des­bau­ord­nun­gen. Brand­schutz­nach­weis ist die for­ma­li­sier­te Be­stä­ti­gung eines staatlich an­er­kann­ten Sach­ver­stän­di­gen für Brand­schutz, dass die Vor­schrif­ten ein­ge­hal­ten werden — gemäß SV-VO oder PrüfVO der Länder. Brand­schutz­gut­ach­ten ist die be­wer­ten­de Stel­lung­nah­me zu einer konkreten brand­schutz­tech­ni­schen Fra­ge­stel­lung, oft nach­träg­lich oder bei Ab­wei­chun­gen vom Regelwerk. PITCH & PAPER struk­tu­riert das Brand­schutz­kon­zept als ein­rei­chungs­fä­hi­ge Bau­vor­la­ge auf Basis der fach­li­chen Inputs des Brand­schutz­pla­ners oder Sach­ver­stän­di­gen — fertigt aber weder Nachweis noch Gutachten selbst aus, weil diese eine staat­li­che An­er­ken­nung vor­aus­set­zen.

Brandschutzkonzept-Pflicht nach Bundesland

Die Brand­schutz­kon­zept-Pflicht ist Bun­des­land-spe­zi­fisch geregelt. MBO § 11 (Mus­ter­bau­ord­nung) ist Rahmen — die jeweilige Lan­des­bau­ord­nung kon­kre­ti­siert: BayBO Art. 62 (Bayern, Bau­vor­la­ge­be­rech­ti­gung Brand­schutz, eigene Liste), BauO NRW § 54 (NRW, ähnliche Struktur), HBO § 51 (Hessen), LBO BW § 47 (Baden-Würt­tem­berg, mit eigenen Son­der­bau­ten-Listen). Für Standard-Gebäude bis Ge­bäu­de­klas­se 3 reicht oft ein einfacher Brand­schutz­nach­weis, ab Ge­bäu­de­klas­se 4 oder bei Son­der­bau­ten (Ver­samm­lungs­stät­ten, Ver­kaufs­stät­ten >2000 m², Be­her­ber­gung, Pfle­ge­hei­me) ist ein voll­stän­di­ges Brand­schutz­kon­zept Pflicht. Pro Bun­des­land gelten un­ter­schied­li­che Ein­tra­gungs­vor­aus­set­zun­gen für die Er­stel­lung (in BY z. B. Liste bau­vor­la­ge­be­rech­tig­ter Brand­schutz­pla­ner).

Sonderbauten — wann ein einfacher Brandschutznachweis nicht reicht

Son­der­bau­ten erfordern ein voll­stän­di­ges Brand­schutz­kon­zept. Zu den typischen Son­der­bau­ten zählen: Ver­samm­lungs­stät­ten mit >200 Personen oder >100 m² Hauptraum (VStättVO), Ver­kaufs­stät­ten mit Ver­kaufs­flä­che >2000 m² (VkVO), Be­her­ber­gungs­stät­ten mit >12 Betten (BeherbVO), Kran­ken­häu­ser und Pfle­ge­hei­me (Sonder-Ver­ord­nun­gen), Schulen, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Hoch­häu­ser (HHR), In­dus­trie­bau­ten nach In­dus­trie­bau-Richt­li­nie. Pro Sonderbau-Typ gelten zu­sätz­li­che Ver­ord­nun­gen mit konkreten An­for­de­run­gen (Ret­tungs­we­ge, Feu­er­wi­der­stands­klas­sen, Brand­mel­de­an­la­ge, au­to­ma­ti­sche Lösch­an­la­ge). Das Brand­schutz­kon­zept muss die Son­der­bau­ten-spe­zi­fi­schen An­for­de­run­gen explizit adres­sie­ren — eine reine MBO-Ar­gu­men­ta­ti­on reicht nicht.

2026 neu — PFAS-Verbot, DIN 14675 Update, digitale Dokumentationspflicht

Drei Brand­schutz-relevante Än­de­run­gen ab 2026: (1) PFAS-Verbot in Feu­er­lösch­mit­teln (EU-Ver­ord­nung): ab Anfang 2026 schritt­wei­se Reduktion, ab Mitte 2026 Verbot von PFOA und PFOS in Feu­er­lö­schern; be­stehen­de Anlagen müssen um­ge­rüs­tet werden. (2) DIN 14675 (Brand­mel­de­an­la­gen) Update: neue An­for­de­run­gen an In­spek­ti­ons- und War­tungs­in­ter­val­le, Do­ku­men­ta­ti­ons-Schema, BIM-konforme In­te­gra­ti­on. (3) Di­gi­ta­li­sie­rungs­pflicht in Brand­schutz­do­ku­men­ta­ti­on: einige Bun­des­län­der (BY, BW, NRW) verlangen ab 2026 digitale An­la­gen­do­ku­men­ta­ti­on in stan­dar­di­sier­ten Formaten für die In­spek­ti­ons-Kontrolle durch Bau­auf­sicht. Das Brand­schutz­kon­zept sollte diese drei Punkte explizit benennen — eine reine Re­pli­ka­ti­on von 2024er Konzepten reicht 2026 nicht mehr.

Brandschutzkonzept für Kita und Kindertagesstätten — Sonderbauten-Anforderungen 2026

Kitas zählen als Son­der­bau­ten nach Lan­des­bau­ord­nung. Pflicht­in­hal­te: bauliche Ret­tungs­we­ge mit Ver­dop­pe­lung (zweiter baulicher Ret­tungs­weg ab de­fi­nier­tem Gruppen-Volumen), au­to­ma­ti­sche Brand­mel­de­an­la­ge (BMA) bei Ge­schoss­flä­che >400 m², Rauch­warn­mel­der pro Auf­ent­halts­raum, Not­be­leuch­tung, Selbst­hil­fe­kräf­te-Schulung (Er­zie­he­rin­nen). Spezifika Kita: kind­ge­rech­te Eva­ku­ie­rungs­übun­gen mit Sam­mel­platz-Logistik, Brand­schutz-Auf­klä­rung für Eltern, brand­schutz­ge­rech­te Spiel­raum­ein­rich­tung (B1-Brand­schutz­klas­se). Lan­des­ju­gend­amt prüft Brand­schutz­kon­zept als Anlage zur Be­triebs­er­laub­nis nach § 45 SGB VIII.

Brandschutzkonzept-Pflicht — wann gesetzlich erforderlich und für welche Gebäudeklassen

Pflicht nach MBO § 11 + Lan­des­bau­ord­nung: Für Standard-Gebäude bis Ge­bäu­de­klas­se 3 reicht ein Brand­schutz­nach­weis. Voll­stän­di­ges Brand­schutz­kon­zept er­for­der­lich ab Ge­bäu­de­klas­se 4 (>13 m Oberkante des höchsten Auf­ent­halts­raums) und für Son­der­bau­ten (Ver­samm­lungs­stät­ten >200 Personen oder >100 m² Hauptraum nach VStättVO, Ver­kaufs­stät­ten >2000 m² Ver­kaufs­flä­che nach VkVO, Be­her­ber­gungs­stät­ten >12 Betten nach BeherbVO, Kran­ken­häu­ser und Pfle­ge­hei­me, Schulen und Kitas, Hoch­häu­ser nach HHR, In­dus­trie­bau­ten nach In­dus­trie­bau-Richt­li­nie). Bun­des­län­der können strikter sein (BayBO Art. 62 mit eigener Son­der­bau­ten-Liste).

Brandschutzkonzept erstellen lassen — Kosten und Berechtigte 2026

Kosten richten sich nach Ge­bäu­de­grö­ße, Sonderbau-Klas­si­fi­zie­rung und Bun­des­land. Standard-Ge­bäu­de­klas­se 4 (Mehr­fa­mi­li­en­haus, kleines Bü­ro­ge­bäu­de): 4.000-8.000 €. Mittlere Son­der­bau­ten (Hotel 60-120 Zimmer, kleinere Ver­samm­lungs­stät­te): 8.000-18.000 €. Pfle­ge­heim (80-150 Plätze): 10.000-25.000 € wegen erhöhter An­for­de­run­gen. In­dus­trie­bau­ten >1.600 m² Ge­schoss­flä­che: 5.000-15.000 €. Be­rech­tigt zur Er­stel­lung: bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te Brand­schutz­pla­ner (in Bayern eigene Liste nach BayBO Art. 62, in anderen Bun­des­län­dern Ar­chi­tek­ten oder Bau­in­ge­nieu­re mit BS-Qua­li­fi­ka­ti­on), spe­zia­li­sier­te Sach­ver­stän­di­ge (TÜV-/DEKRA-zer­ti­fi­ziert).

Typische Anlässe

Brandschutzkonzept — Typische Anlässe

Bauantrag Nut­zungs­än­de­rung Be­triebs­än­de­rung Ver­samm­lungs­stät­te Sonderbau
Drei Tiefen

Brandschutzkonzept — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Glie­de­rung und Aufbau
Ge­bäu­de­be­schrei­bung und Nut­zungs­ana­ly­se Erweitert mit Be­stands­auf­nah­me
Schutz­ziel-Matrix und Ge­fähr­dungs­ana­ly­se Grund­fas­sung Vertieft je Nut­zungs­ein­heit
Baulicher Brand­schutz (Redaktion)
An­lagen­tech­ni­scher Brand­schutz (Redaktion)
Or­ga­ni­sa­to­ri­scher Brand­schutz Kern­fas­sung Voll­fas­sung mit BSO A/B/C
Ab­wei­chungs-Kom­pen­sa­ti­ons-Matrix Erweitert
Kon­sis­tenz­prü­fung und Fach­pla­ner-Ab­stim­mung 1 Runde 2 Runden 3+ Runden

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Brandschutzkonzept

Erstellt PITCH & PAPER auch den brand­schutz­tech­ni­schen Nachweis selbst?
Nein. Die fachliche Ein­schät­zung, die brand­schutz­tech­ni­sche Bewertung und die Un­ter­zeich­nung des Konzepts erfolgen durch Ihren Brand­schutz­pla­ner, Sach­ver­stän­di­gen oder Prüf­in­ge­nieur. PITCH & PAPER übernimmt die struk­tu­rel­le und re­dak­tio­nel­le Auf­be­rei­tung — auf Basis seiner fach­li­chen Inputs. Diese Ar­beits­tei­lung entlastet Ihren Fach­pla­ner und sorgt für eine ein­rei­chungs­fä­hi­ge Dar­stel­lung.
Welche Unter­lagen brauchen Sie für den Start?
Grund­ris­se und Schnitte des Bau­vor­ha­bens, Nut­zungs­be­schrei­bung, fachliche Aussagen Ihres Brand­schutz­pla­ners zu Schutz­zie­len und baulichen Maßnahmen, ge­ge­be­nen­falls vor­han­de­ne Brand­schutz­ord­nung oder Flucht- und Ret­tungs­plä­ne. Fehlt etwas, struk­tu­rie­ren wir den Fra­ge­bo­gen und begleiten bei der Da­ten­be­schaf­fung.
Wie lange dauert die Er­stel­lung?
Tiefe Basis (einfacher Regelbau, klare Fach­pla­ner-Aussagen): zwei bis drei Wochen. Tiefe Referenz (Sonderbau, mehrere Ab­wei­chun­gen): drei bis sechs Wochen. Tiefe Opus (komplexe Nutzung, Ver­samm­lungs­stät­te oder In­dus­trie­bau): sechs bis zehn Wochen. Engpass ist meist die Ab­stim­mung mit Fach­pla­ner und Behörde, nicht das Schreiben.
Für welche Bau­vor­ha­ben ist ein Brand­schutz­kon­zept er­for­der­lich?
In Deutsch­land ist ein Brand­schutz­kon­zept für Son­der­bau­ten nach § 2 Abs. 4 MBO und für bestimmte Ge­bäu­de­klas­sen nach Lan­des­bau­ord­nung vor­ge­schrie­ben. Dazu zählen Ver­samm­lungs­stät­ten, Ver­kaufs­stät­ten ab 2.000 m², Be­her­ber­gungs­be­trie­be, Kran­ken­häu­ser, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, Kitas, Schulen, In­dus­trie­bau­ten und Gebäude mit be­son­de­rer Nutzung. In Ös­ter­reich und der Schweiz gelten ähnliche Sys­te­ma­ti­ken nach OIB-Richt­li­ni­en bzw. VKF-Brand­schutz­norm.
Was passiert bei Ab­wei­chun­gen vom Regelwerk?
Ab­wei­chun­gen vom bau­auf­sicht­li­chen Regelwerk sind zulässig, wenn sie durch gleich­wer­ti­ge Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­men aus­ge­gli­chen werden. Jede Ab­wei­chung wird im Konzept do­ku­men­tiert, begründet und mit der konkret zu­ge­ord­ne­ten Kom­pen­sa­ti­on versehen. Die Prüf­be­hör­de ent­schei­det auf Basis der Dar­stel­lung. Eine sauber be­grün­de­te Ab­wei­chung hat in der Praxis hohe Zu­stim­mungs­quo­ten.
Über­neh­men Sie auch Brand­schutz­ord­nung und Flucht- und Ret­tungs­plä­ne?
Ja, üb­li­cher­wei­se. Für den laufenden Betrieb sind die Brand­schutz­ord­nung Teil A, B und C, Flucht- und Ret­tungs­plä­ne sowie die Un­ter­wei­sungs­do­ku­men­ta­ti­on zentral. PITCH & PAPER struk­tu­riert und erstellt diese Unter­lagen in Ab­stim­mung mit Ihrem Brand­schutz­be­auf­trag­ten.
Wer darf ein Brand­schutz­kon­zept ein­rei­chen — Bau­vor­la­ge­be­rech­ti­gung?
Bau­vor­la­ge­be­rech­ti­gung-Brand­schutz ist Bun­des­land-spe­zi­fisch: In BY und einigen anderen Ländern müssen Brand­schutz­pla­ner in einer Liste ein­ge­tra­gen sein (BY: Liste der bau­vor­la­ge­be­rech­tig­ten Brand­schutz­pla­ner nach Art. 61 BayBO). In anderen Bun­des­län­dern sind allgemein bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te Personen (Ar­chi­tek­ten, Bau­in­ge­nieu­re mit Bau­vor­la­ge­be­rech­ti­gung) auch für Brand­schutz zuständig. Wir arbeiten als Do­ku­men­ten­stu­dio mit ein­ge­tra­ge­nen Brand­schutz­pla­nern zusammen.
Was ändert sich beim Brand­schutz ab 2026?
PFAS-Verbot in Feu­er­lösch­mit­teln (schritt­wei­se, voll wirksam Mitte 2026), DIN 14675 Update (Brand­mel­de­an­la­gen), Di­gi­ta­li­sie­rungs­pflicht in der An­la­gen­do­ku­men­ta­ti­on in einigen Bun­des­län­dern. Be­stehen­de Brand­schutz­kon­zep­te sollten 2026 auf diese drei Än­de­run­gen geprüft werden.
Brand­schutz­kon­zept vs. Brand­schutz­nach­weis vs. Brand­schutz­ord­nung — Un­ter­schied?
Brand­schutz­nach­weis: für Standard-Gebäude bis Ge­bäu­de­klas­se 3 aus­rei­chend, einfache Do­ku­men­ta­ti­on der Maßnahmen. Brand­schutz­kon­zept: für Son­der­bau­ten und Gebäude ab Klasse 4 Pflicht, aus­führ­li­che Be­schrei­bung baulicher, an­lagen­tech­ni­scher und or­ga­ni­sa­to­ri­scher Maßnahmen. Brand­schutz­ord­nung: Be­triebs­do­ku­ment nach DIN 14096 (Teil A für Aushang, Teil B für Mit­ar­bei­ter, Teil C für Auf­ga­ben­trä­ger), Pflicht in vielen Son­der­bau­ten — ergänzt Konzept im Betrieb.
Welche Bun­des­län­der-Un­ter­schie­de im Brand­schutz­kon­zept beachtet PITCH & PAPER 2026?
MBO § 11 als Rahmen, kon­kre­ti­siert durch BayBO Art. 62 (Bayern, eigene Liste bau­vor­la­ge­be­rech­tig­ter Brand­schutz­pla­ner), BauO NRW § 54, HBO § 51 (Hessen), LBO BW § 47. Pro Bun­des­land Son­der­bau­ten-Listen (VStättVO, VkVO, BeherbVO) und 2026 PFAS-Verbot in Lösch­mit­teln + DIN 14675 Update.
Wer erstellt 2026 ein Brand­schutz­kon­zept für eine Ver­samm­lungs­stät­te oder Sonderbau?
Bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te Brand­schutz­pla­ner (in Bayern in eigener Liste ein­ge­tra­gen, in anderen Bun­des­län­dern als allgemein bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te Personen wie Ar­chi­tek­ten oder Bau­in­ge­nieu­re mit BS-Qua­li­fi­ka­ti­on). Spe­zia­li­sier­te Sach­ver­stän­di­ge für Brand­schutz (TÜV-/DEKRA-zer­ti­fi­ziert). Bei größeren Vorhaben in Konzert mit Fach­pla­nern (Lüftung, Sprinkler, BMA). PITCH & PAPER ko­ope­riert mit ein­ge­tra­ge­nen Brand­schutz­pla­nern als Do­ku­men­ten­stu­dio mit Er­stel­lungs-Service.
Was kostet ein Brand­schutz­kon­zept 2026 für ein Hotel oder Pfle­ge­heim?
Hotel mittlerer Größe (60-120 Zimmer): 8.000-18.000 € je Kom­ple­xi­tät, Sonderbau-An­for­de­run­gen, lokale Ge­neh­mi­gungs­be­hör­de. Pfle­ge­heim (80-150 Plätze): 10.000-25.000 € wegen erhöhter An­for­de­run­gen (Patienten-Eva­ku­ie­rung, BMA-Pflicht, au­to­ma­ti­sche Lösch­an­la­ge in be­stimm­ten Bereichen). In­dus­trie­bau über 1.600 m² Ge­schoss­flä­che: 5.000-15.000 €. Plus laufende Wartungs- und Ak­tua­li­sie­rungs-Kosten.
Was gehört alles in ein Brand­schutz­kon­zept?
Pflicht-Bestand­teile nach MBO § 11: (1) Bauliche Maßnahmen (Feu­er­wi­der­stands­klas­sen, Brand­ab­schnit­te, Ret­tungs­we­ge mit Längen + Breiten); (2) An­lagen­tech­ni­sche Maßnahmen (Brand­mel­de­an­la­ge BMA, au­to­ma­ti­sche Lösch­an­la­ge Sprinkler, Rauch- und Wär­me­ab­zugs­an­la­ge RWA, Si­cher­heits­be­leuch­tung, Brand­fall­steue­rung Aufzüge); (3) Or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen (Brand­schutz­ord­nung Teil A/B/C nach DIN 14096, Selbst­hil­fe­kräf­te-Schulung, Not­fall­plan, Eva­ku­ie­rungs­übun­gen); (4) Be­stands­schutz-Bewertung; (5) Son­der­bau­ten-An­for­de­run­gen (VStättVO, VkVO, BeherbVO je nach Nutzung).
Wer muss ein Brand­schutz­kon­zept erstellen?
Bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te Brand­schutz­pla­ner. In Bayern eigene Liste nach BayBO Art. 62 (ein­ge­tra­ge­ne Brand­schutz­pla­ner mit Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­weis). In anderen Bun­des­län­dern: bau­vor­la­ge­be­rech­tig­te Personen (Ar­chi­tek­ten, Bau­in­ge­nieu­re mit BS-Qua­li­fi­ka­ti­on) oder spe­zia­li­sier­te Sach­ver­stän­di­ge (TÜV-/DEKRA-zer­ti­fi­ziert nach DIN EN ISO/IEC 17024). Bei größeren Vorhaben in Konzert mit Fach­pla­nern für Lüftung, Sprinkler, BMA. Do­ku­men­ten­stu­di­os wie PITCH & PAPER ko­ope­rie­ren mit ein­ge­tra­ge­nen Brand­schutz­pla­nern bei der Er­stel­lung.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten