Fi­nan­zie­rungs­un­ter­la­gen

Vendor Due Diligence — Käufer-Fragen vorwegnehmen

Vendor Due Diligence: Vendor-DD-Report für M&A-Ver­kaufs­pro­zes­se. Finanz-, Steuer-, Recht-, Ope­ra­ti­ons-Analyse — käufer-relevant struk­tu­riert.

Prüf­kon­text

Vendor Due Diligence (VDD) ist der Verkäufer-DD-Report — die struk­tu­rier­te Auf­ar­bei­tung aller Käufer-re­le­van­ten Themen vor der Käufer-DD. PITCH & PAPER struk­tu­riert VDD-Reports nach dem Standard in­ter­na­tio­na­ler M&A-Berater: Finanzen (Quality of Earnings), Steuern, Recht, Ope­ra­ti­ons, IT, HR, Markt und Wett­be­werb. Ergebnis: ein DD-Bericht, der Käufer-Fragen vor­weg­nimmt und den Ver­kaufs­pro­zess be­schleu­nigt. Eine sauber struk­tu­rier­te VDD be­schleu­nigt den Ver­kaufs­pro­zess deutlich, weil Käufer-Anwälte und -Berater weniger Lücken zu schließen haben.

Vier-Phasen-Methodik für Vendor Due Diligence

Was ein vollständiger VDD-Bericht enthält

Erstens: Quality of Earnings — Be­rei­ni­gung der GuV um Son­der­ef­fek­te (EBITDA-Be­rei­ni­gung, Working-Capital-Nor­ma­li­sie­rung). Zweitens: Steuer-Audit — offene Steuer-Themen, Ver­lust­vor­trä­ge, Ver­rech­nungs­preis-Themen, mögliche Be­triebs­prü­fungs-Risiken.

Drittens: Recht — Ge­sell­schafts­ver­trä­ge, Schlüs­sel­ver­trä­ge, IP-Status, laufende Rechts­strei­tig­kei­ten, Compliance-Status. Viertens: Ope­ra­ti­ons — Prozess-Ab­hän­gig­kei­ten, Schlüssel-Lie­fe­ran­ten, Kunden-Kon­zen­tra­ti­on, IT-In­fra­struk­tur. Fünftens: HR — Führungs-zentrale Rollen, Key-Person-Risiken, Ver­gü­tungs-Struk­tu­ren, Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen. Sechstens: Markt-Position — Markt­an­teil, Wett­be­wer­ber, Wachs­tums­trei­ber, Risiken. Siebtens: Synergie-Argument für stra­te­gi­sche Käufer.

Warum Vendor Due Diligence den Verkaufsprozess beschleunigt

Käufer-Vertrauen. Ein VDD-Report durch un­ab­hän­gi­gen Berater (Big-4-Stil) si­gna­li­siert Käufer-Vertrauen — die Themen sind auf­ge­ar­bei­tet, die Risiken sind trans­pa­rent.

Käufer-DD-Be­schleu­ni­gung. Käufer-Diligence dauert oft 6-12 Wochen. Mit VDD-Report kann sie auf 4-8 Wochen verkürzt werden, weil viele Themen bereits do­ku­men­tiert sind.

Verkaufs-Mul­ti­pli­ka­tor. Saubere VDD kann zu höheren Multiples beitragen — Käufer zahlen für nied­ri­ge­res DD-Risiko mehr.

Mehrere Käufer-Prozesse. In Auktions-Prozessen mit mehreren Käufern ver­hin­dert VDD, dass jeder Käufer eigene tiefe Diligence treiben muss — das wiederum erhöht Wett­be­werbs-Druck und Mul­ti­pli­ka­tor.

Wichtig: PITCH & PAPER struk­tu­riert die VDD und übernimmt Auf­be­rei­tung. Die spe­zi­fi­sche Steuer-DD durch Steu­er­be­ra­ter und Recht-DD durch M&A-Anwalt müssen parallel laufen — diese Themen erfordern Berufs-Zer­ti­fi­zie­run­gen.

Methodik und Differenzierung von PITCH & PAPER

VDD-Reports aus Standard-M&A-Beratung haben oft drei Schwächen: zu viel Boi­ler­p­la­te, zu wenig Käufer-Per­spek­ti­ve, zu wenig Synergie-Ar­gu­men­ta­ti­on. PITCH & PAPER arbeitet aus Käufer-Sicht: was sind die Top-5-Risiken, die ein Käufer erkennen wird? Wie sind sie zu adres­sie­ren?

Der Synergie-Argument-Block wird stra­te­gisch aufgebaut: für stra­te­gi­sche Käufer (Wett­be­wer­ber, Konzerne mit Wachs­tums­stra­te­gie) andere Synergien als für Fi­nanz­in­ves­to­ren. PITCH & PAPER passt das Wert­ver­spre­chen an die Käufer-Klasse an.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Quality of Earnings. Basis: GuV-Be­rei­ni­gung · Referenz: Inkl. Working-Capital-Nor­ma­li­sie­rung · Opus: Inkl. Run-Rate-EBITDA.

Steuer- und Recht-Block. Basis: Status-Übersicht · Referenz: Risiko-Matrix · Opus: Inkl. Steu­er­be­ra­ter-/Anwalts-Schnitt­stel­le.

Ope­ra­ti­ons & IT. Basis: Prozess-Übersicht · Referenz: Inkl. Schlüssel-Ab­hän­gig­kei­ten · Opus: Inkl. Datenraum-Aufbau.

HR & Schlüssel-Personen. Basis: Org-Chart · Referenz: Inkl. Key-Person-Risiko · Opus: Inkl. Retention-Plänen.

Synergie-Argument. Basis: Standard · Referenz: Käufer-Klassen-spe­zi­fisch · Opus: Inkl. Mo­del­lie­rung pro Käufer-Profil.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Typische Anlässe

Vendor Due Diligence — Typische Anlässe

M&A-Verkauf Stra­te­gi­scher Verkauf Nachfolge-Verkauf Carve-out Joint-Venture-Vor­be­rei­tung
Drei Tiefen

Vendor Due Diligence — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Quality of Earnings GuV-Be­rei­ni­gung Inkl. Working-Capital-Nor­ma­li­sie­rung Inkl. Run-Rate-EBITDA
Steuer- und Recht-Block Status-Übersicht Risiko-Matrix Inkl. Steu­er­be­ra­ter-/Anwalts-Schnitt­stel­le
Ope­ra­ti­ons & IT Prozess-Übersicht Inkl. Schlüssel-Ab­hän­gig­kei­ten Inkl. Datenraum-Aufbau
HR & Schlüssel-Personen Org-Chart Inkl. Key-Person-Risiko Inkl. Retention-Plänen
Synergie-Argument Standard Käufer-Klassen-spe­zi­fisch Inkl. Mo­del­lie­rung pro Käufer-Profil

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Vendor Due Diligence

Wann sollte mit Vendor Due Diligence begonnen werden?
Idea­ler­wei­se 3-6 Monate vor dem geplanten Verkaufs-Start. Die VDD-Auf­be­rei­tung deckt ty­pi­scher­wei­se Themen auf, die vor dem Verkauf bereinigt werden sollten (offene Verträge, IP-Status, Steuer-Themen). Diese Be­rei­ni­gung braucht Zeit.
Wer erstellt ty­pi­scher­wei­se den VDD-Report?
Big-4-Be­ra­tun­gen (KPMG, EY, Deloitte, PwC) für Groß­trans­ak­tio­nen. Mid-Market-M&A-Be­ra­tun­gen für KMU-Trans­ak­tio­nen. PITCH & PAPER struk­tu­riert VDD-konform für KMU- und Startup-Verkäufe — mit an­ge­pass­tem Aufwand und in Ab­stim­mung mit Steuer- und Rechts-Beratern.
Was kostet ein Vendor-Due-Diligence-Report?
Abhängig von Un­ter­neh­mens­grö­ße und Kom­ple­xi­tät. Für kleinere KMU im fünf­stel­li­gen Bereich, für Mid-Market im sechs­stel­li­gen Bereich. Die Kosten sind ty­pi­scher­wei­se klein im Ver­hält­nis zum Verkaufs-Mul­ti­pli­ka­tor-Effekt.
Brauche ich VDD bei Nachfolge-Verkauf?
Bei fa­mi­li­en­in­ter­nen Nach­fol­gen oft nicht. Bei Verkauf an stra­te­gi­sche Käufer oder Fi­nanz­in­ves­to­ren ja — Käufer-DD wird auch bei Nachfolge-Themen erwartet, eine VDD-Vor­be­rei­tung be­schleu­nigt den Prozess.
Was passiert, wenn die VDD kritische Themen aufdeckt?
Themen werden vor Verkaufs-Start bereinigt (z. B. offene Steuer-Punkte mit Steu­er­be­ra­ter geklärt, IP-Lücken mit Anwalt ge­schlos­sen) oder trans­pa­rent in den Verkaufs-Prozess in­te­griert. Ver­schwei­gen ist keine Option — Käufer-DD findet kritische Themen immer.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten