Fi­nan­zie­rungs­un­ter­la­gen

Term-Sheet-Vorbereitung — Investor-Verhandlung professionell strukturiert

Term Sheet Vor­be­rei­tung: Klausel-Analyse, Kon­se­quen­zen-Modell, Markt-Bench­marks (DACH-Stages), Ver­hand­lungs-Strategie. Pre-Seed bis Series A.

Prüf­kon­text

Term Sheets sehen oft harmlos aus: 3-5 Seiten, Standard-Klauseln, Inves­toren-Boi­ler­p­la­te. Doch jede Klausel hat Kon­se­quen­zen — von Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz über Anti-Dilution-Schutz bis Vesting-Ac­ce­le­ra­ti­on. PITCH & PAPER ana­ly­siert Term Sheets klau­sel­wei­se, ver­gleicht mit Markt-Bench­marks (DACH-Pre-Seed, Seed, Series A) und ent­wi­ckelt eine Ver­hand­lungs-Strategie. Das Ergebnis: Sie wissen vor der Ver­hand­lung, welche Klauseln ver­han­del­bar sind und welche nicht.

Adressat-Triade für Term Sheet Vorbereitung: Investor, Co-Investor und Bestandsgesellschafter

Welche Term-Sheet-Klauseln entscheiden

Erstens: Bewertung (Pre-Money/Post-Money) und In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men. Zweitens: An­teils­klas­se — meist Preferred Shares mit Son­der­rech­ten. Drittens: Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz — 1× non-par­ti­ci­pa­ting ist Standard, 2× par­ti­ci­pa­ting ist Founder-feindlich. Viertens: Anti-Dilution-Schutz — Weighted-Average ist markt­üb­lich, Full-Ratchet ist aggressiv.

Fünftens: Vesting — typisch 4 Jahre mit 1-Jahres-Cliff für Gründer. Sechstens: Drag-Along/Tag-Along — wer kann wen zum Mit­ver­kauf zwingen? Siebtens: In­for­ma­ti­on Rights — wie oft müssen Reports an Inves­toren gehen? Achtens: Founder-Vesting-Ac­ce­le­ra­ti­on bei Exit oder bei „ter­mi­na­ti­on without cause” (Kündigung ohne Grund).

Was PITCH & PAPER analysiert

Klausel-für-Klausel-Audit. Jede Klausel wird mit Markt-Bench­marks ver­gli­chen. Welche ist Standard, welche ist aggressiv?

Kon­se­quen­zen-Mo­del­lie­rung. Was bedeutet eine 2× par­ti­ci­pa­ting Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz im Exit-Fall mit ver­schie­de­nen Verkaufs-Volumina?

Ver­hand­lungs-Strategie. Welche Klauseln sind rea­lis­tisch ver­han­del­bar (oft: Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz, Anti-Dilution, Op­ti­ons­pool-Größe)? Welche sind Investor-Standard und schwer zu kippen (oft: In­for­ma­ti­on Rights, Drag-Along)?

Wichtig: PITCH & PAPER ersetzt keinen spe­zia­li­sier­ten Anwalt. Die Term-Sheet-Vor­be­rei­tung ist be­triebs­wirt­schaft­li­che Struk­tu­rie­rung und Markt-Benchmark-Recherche. Die Vertrags-Ver­hand­lung gegen Investor-Anwälte muss durch einen er­fah­re­nen VC-Anwalt geführt werden.

Wie PITCH & PAPER Term-Sheet-Vorbereitung strukturiert

Viele Gründer ver­han­deln Term Sheets ohne struk­tu­rier­te Vor­be­rei­tung — das Ergebnis sind Verträge mit ag­gres­si­ven Klauseln, deren Kon­se­quen­zen erst beim Exit sichtbar werden. PITCH & PAPER ent­wi­ckelt für jede Klausel ein Kon­se­quen­zen-Modell: Was bedeutet diese Klausel bei ver­schie­de­nen Exit-Szenarien? Wie wirkt sie sich auf die nächste Runde aus?

Markt-Bench­marks werden auf den DACH-Markt zu­ge­schnit­ten — was in Silicon Valley Standard ist, ist in DACH oft aggressiv. Die Ver­hand­lungs-Strategie prio­ri­siert die Klauseln, die wirt­schaft­lich am meisten ausmachen — meist Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz, Anti-Dilution und Op­ti­ons­pool.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Klausel-Analyse. Basis: Top-5-Klauseln · Referenz: Voll­stän­dig · Opus: Inkl. Markt-Benchmark-Datenbank.

Kon­se­quen­zen-Modell. Basis: Standard-Exit · Referenz: 3 Exit-Szenarien · Opus: Inkl. Ver­wäs­se­rungs-Logik nächster Runden.

Markt-Bench­marks. Basis: DACH-Standard · Referenz: Stage-spe­zi­fisch · Opus: Inkl. Branchen-spe­zi­fi­scher Ver­glei­che.

Ver­hand­lungs-Strategie. Basis: Prio­ri­tä­ten-Liste · Referenz: Inkl. Trade-off-Logik · Opus: Inkl. Anwalts-Briefing.

Anwalts-Schnitt­stel­le. Basis: Material für Ihren Anwalt · Referenz: Inkl. Klausel-Markup für Anwalts-Review · Opus: Inkl. Briefing-Be­glei­tung an der Seite Ihres Anwalts.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Typische Anlässe

Term-Sheet-Vorbereitung — Typische Anlässe

Pre-Seed-Runde Seed-Runde Series A Bridge-Runde Stra­te­gi­sche Be­tei­li­gung
Drei Tiefen

Term-Sheet-Vorbereitung — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Klausel-Analyse Top-5-Klauseln Voll­stän­dig Inkl. Markt-Benchmark-Datenbank
Kon­se­quen­zen-Modell Standard-Exit 3 Exit-Szenarien Inkl. Ver­wäs­se­rungs-Logik nächster Runden
Markt-Bench­marks DACH-Standard Stage-spe­zi­fisch Inkl. Branchen-spe­zi­fi­scher Ver­glei­che
Ver­hand­lungs-Strategie Prio­ri­tä­ten-Liste Inkl. Trade-off-Logik Inkl. Anwalts-Briefing
Anwalts-Schnitt­stel­le Material für Ihren Anwalt Inkl. Klausel-Markup für Anwalts-Review Inkl. Briefing-Be­glei­tung an der Seite Ihres Anwalts

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Term-Sheet-Vorbereitung

Brauche ich für die Term-Sheet-Ver­hand­lung einen Anwalt?
Ja, zwingend. PITCH & PAPER bereitet die wirt­schaft­li­che Logik und die Markt-Bench­marks vor — die recht­li­che Vertrags-Ver­hand­lung muss durch einen spe­zia­li­sier­ten VC-Anwalt geführt werden. Investor-Anwälte sind erfahren und einseitig auf Inves­toren-Sicht aus­ge­rich­tet.
Welche Klauseln sind in Pre-Seed-Term-Sheets typisch ver­han­del­bar?
Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz (1× non-par­ti­ci­pa­ting ist markt­üb­lich), Op­ti­ons­pool-Größe (oft als „Founder-Pool“ aus dem Gründer-Anteil ver­han­del­bar), Anti-Dilution-Schutz (Weighted-Average statt Full-Ratchet), Founder-Vesting (Cliff-Periode, Ac­ce­le­ra­ti­on-Klauseln). In­for­ma­ti­on Rights und Drag-Along sind meist Investor-Standard.
Wie lange dauert die Term-Sheet-Vor­be­rei­tung?
Bei einfachen Term Sheets (Pre-Seed, kleine Runde) 1-2 Wochen. Bei komplexen Term Sheets (Series A mit mehreren Investor-Klassen, Multi-Tranche-Wan­del­dar­le­hen) 3-4 Wochen. Eilige Vor­be­rei­tung möglich, aber riskant — Markt-Benchmark-Recherche braucht Zeit.
Was un­ter­schei­det ein Pre-Seed- von einem Seed-Term-Sheet?
Pre-Seed-Term-Sheets sind oft schlanker (Wan­del­dar­le­hen oder SAFE statt Equity-Runde), mit weniger Son­der­rech­ten. Seed-Term-Sheets sind volle Equity-Runden mit Preferred Shares, Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz, Anti-Dilution-Schutz. Series-A-Term-Sheets sind komplexer und haben oft mehrere An­teils­klas­sen.
Welche Klauseln sind „Deal-Breaker“?
Klauseln, die beim Exit oder bei Folge-Runden dis­pro­por­tio­nal negative Kon­se­quen­zen haben: 2× par­ti­ci­pa­ting Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz, Full-Ratchet Anti-Dilution, 100% Founder-Vesting-Reset bei Folge-Runde, Veto-Rechte bei ope­ra­ti­ven Ent­schei­dun­gen. PITCH & PAPER markiert solche Klauseln explizit als Ver­hand­lungs-Priorität.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten