Fi­nan­zie­rungs­un­ter­la­gen

Cap Table — Beteiligungsstruktur sauber dokumentiert

Cap Table erstellen: Common/Preferred Shares, ESOP, Wan­del­dar­le­hen, Vesting. Be­tei­li­gungs­struk­tur für Investoren­runden und Compliance.

Prüf­kon­text

Die Cap Table (Ca­pi­ta­liza­ti­on Table) ist die struk­tu­rier­te Übersicht der Ge­sell­schaf­ter und ihrer Anteile — Common Shares, Preferred Shares, ESOP-Optionen, Wan­del­dar­le­hen, SAFEs, Vesting-Pläne. PITCH & PAPER erstellt ak­tua­li­sier­te, prüfungs-feste Cap Tables für Investoren­runden, Due-Diligence-Prozesse und Compliance-An­for­de­run­gen. Inklusive Ver­wäs­se­rungs-Modellen und Szenario-Logik für künftige Runden. Die Cap Table do­ku­men­tiert die recht­li­che und wirt­schaft­li­che Realität der Ge­sell­schaf­ter-Struktur und ist das erste Dokument, das in jeder Investor-Diligence geprüft wird.

Tiefenstufen für Cap Tables: Basis, Referenz und Opus

Was eine vollständige Cap Table enthält

Eine prüfungs-feste Cap Table do­ku­men­tiert sieben Ebenen. Erstens: Aktuelle Ge­sell­schaf­ter mit Anteilen (Common Shares, Preferred Shares mit Klassen). Zweitens: Op­ti­ons­pool (ESOP/MBO) mit aus­ge­ge­be­nen und aus­ge­ge­be­nen-aber-nicht-vested Optionen. Drittens: Wan­del­dar­le­hen und SAFEs mit Wandel-Be­din­gun­gen.

Viertens: Vesting-Pläne pro Ge­sell­schaf­ter und Op­ti­ons­in­ha­ber (Cliff, lineares Vesting, Ac­ce­le­ra­ti­on-Klauseln). Fünftens: Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­ren­zen (1×, 2× par­ti­ci­pa­ting/non-par­ti­ci­pa­ting). Sechstens: Anti-Dilution-Schutz (Full-Ratchet, Weighted-Average). Siebtens: Pre-Money- und Post-Money-Bewertung mit Ver­wäs­se­rungs-Modell für die nächste Runde.

Wann eine Cap Table erstellt wird

Vor der ersten Investoren­runde. Inves­toren prüfen die Cap Table als Erstes — eine unsaubere Struktur kann den Deal kippen.

Bei ESOP-Im­ple­men­ta­ti­on. Op­ti­ons­plä­ne verändern die Cap Table struk­tu­rell. Saubere Do­ku­men­ta­ti­on ver­hin­dert Strei­tig­kei­ten bei späterer Ausübung.

Bei Wan­del­dar­le­hen oder SAFE-Vergabe. Wandel-Mechanik muss präzise mo­del­liert sein, damit Gründer und Investor wissen, wie viel Ver­wäs­se­rung im Wand­lungs­fall entsteht.

Bei Ge­sell­schaf­ter­wech­sel. Verkauf von Anteilen an neue Inves­toren oder Mit­ar­bei­ter — die Cap Table do­ku­men­tiert die Ver­än­de­rung mit Datum und Bewertung.

In der Due-Diligence-Phase. Käufer und Inves­toren erwarten eine Cap Table mit his­to­ri­scher Voll­stän­dig­keit (alle Trans­ak­tio­nen seit Gründung).

Wie PITCH & PAPER Cap Table strukturiert

Cap Tables aus Standard-Excel-Templates haben ein Problem: sie sind statisch und übersehen oft Vesting-Stand, Op­ti­ons­pool-Status und Ver­wäs­se­rungs-Logik. PITCH & PAPER erstellt dy­na­mi­sche Cap Tables mit drei Sichten: aktuelle Struktur, vested vs. unvested, voll ver­wäs­ser­te Sicht (alle Optionen ausgeübt, alle Wan­del­dar­le­hen gewandelt).

Zu­sätz­lich werden Szenarien für die nächste Runde mo­del­liert: Was passiert bei Pre-Money-Bewertung X mit In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men Y und Op­ti­ons­pool-Er­wei­te­rung Z? Diese Szenario-Logik ist der Un­ter­schied zwischen „Cap Table als Excel“ und „Cap Table als Ver­hand­lungs-Werkzeug“.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Aktuelle Ge­sell­schaf­ter. Basis: Übersicht · Referenz: Inkl. An­teils­klas­sen · Opus: Inkl. Ve­to­rech­te und Son­der­rech­te.

Op­ti­ons­pool. Basis: Bestand · Referenz: Inkl. Vesting-Status · Opus: Inkl. Ac­ce­le­ra­ti­on-Klauseln.

Wan­del­dar­le­hen/SAFEs. Basis: Übersicht · Referenz: Inkl. Wandel-Mechanik · Opus: Inkl. Cap- und Discount-Logik.

Ver­wäs­se­rungs-Modell. Basis: nicht enthalten · Referenz: Eine Folge-Runde · Opus: Mehrere Folge-Runden.

Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­ren­zen. Basis: nicht enthalten · Referenz: Pro An­teils­klas­se · Opus: Inkl. Waterfall-Modell.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Typische Anlässe

Cap Table — Typische Anlässe

Investoren­runde ESOP-Im­ple­men­ta­ti­on Wan­del­dar­le­hen-Vergabe Ge­sell­schaf­ter­wech­sel Due Diligence
Drei Tiefen

Cap Table — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Aktuelle Ge­sell­schaf­ter Übersicht Inkl. An­teils­klas­sen Inkl. Ve­to­rech­te und Son­der­rech­te
Op­ti­ons­pool Bestand Inkl. Vesting-Status Inkl. Ac­ce­le­ra­ti­on-Klauseln
Wan­del­dar­le­hen/SAFEs Übersicht Inkl. Wandel-Mechanik Inkl. Cap- und Discount-Logik
Ver­wäs­se­rungs-Modell Eine Folge-Runde Mehrere Folge-Runden
Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­ren­zen Pro An­teils­klas­se Inkl. Waterfall-Modell

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Cap Table

Was ist der Un­ter­schied zwischen Common und Preferred Shares?
Common Shares (Stamm­an­tei­le) haben Standard-Stimm­rech­te und stehen am Ende der Li­qui­da­ti­ons­rei­hen­fol­ge. Preferred Shares haben Son­der­rech­te: Li­qui­da­ti­ons­prä­fe­renz (1×, 2×), Anti-Dilution-Schutz, Veto-Rechte bei stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen. VC-Inves­toren erhalten praktisch immer Preferred Shares.
Wie wird ESOP-Op­ti­ons­pool in der Cap Table dar­ge­stellt?
Der Op­ti­ons­pool wird voll ver­wäs­sert dar­ge­stellt — d. h. so, als ob alle Optionen bereits ausgeübt wären. Dies ist Standard, weil Inves­toren bei der Bewertung den voll ver­wäs­ser­ten Cap-Table-Wert ansetzen. Vesting-Status (vested vs. unvested) wird zu­sätz­lich do­ku­men­tiert.
Brauche ich eine Cap Table als Solo-Founder?
Vor der ersten Investoren­runde: ja, sobald Wan­del­dar­le­hen, SAFEs oder Op­ti­ons­plä­ne im Spiel sind. Vorher ist eine einfache Ge­sell­schaf­ter-Liste oft aus­rei­chend. Spä­tes­tens bei der ersten externen In­ves­ti­ti­on wird die Cap Table Pflicht.
Wie oft muss die Cap Table ak­tua­li­siert werden?
Bei jeder Ver­än­de­rung: An­teils­ver­kauf, Op­ti­ons­ver­ga­be, Op­ti­ons­aus­übung, Wan­del­dar­le­hen-Aus­zah­lung, Ge­sell­schaf­ter­wech­sel. Min­des­tens quar­tals­wei­se sollte eine Ak­tua­li­sie­rungs-Prüfung erfolgen, jährlich eine voll­stän­di­ge Va­li­die­rung.
Welche Tools nutzen Profis für Cap-Table-Manage­ment?
Carta (mit Capdesk in­te­griert seit 2021), Pulley und Ledgy sind eta­blier­te Cap-Table-Software-Lösungen. Für kleinere Cap Tables ist eine sauber struk­tu­rier­te Excel-Tabelle oft aus­rei­chend. PITCH & PAPER erstellt sowohl Excel-basierte als auch Tool-kom­pa­ti­ble Cap Tables.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten