Produkt- und Ent­schei­dungs­un­ter­la­gen

Restrukturierungskonzept erstellen lassen — Neuausrichtung tragfähig dokumentieren

Ein Restruk­turierungskonzept ist die Antwort auf einen stra­te­gi­schen Ver­än­de­rungs­be­darf, der nicht aus einer akuten Li­qui­di­täts­kri­se re­sul­tiert, sondern aus struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen im Markt, im Modell oder in der Or­ga­ni­sa­ti­on. PITCH & PAPER erstellt Restruk­turierungskonzepte für die stra­te­gi­sche Steue­rungs­ebe­ne — fo­kus­siert auf Beirat, Ge­sell­schaf­ter und Inves­toren in Son­der­si­tua­tio­nen.

Methodik-Pyramide für Restrukturierungskonzepte: Investoren-Sicht und Förderrahmen

Was ein belastbares Restrukturierungskonzept enthält

Ein struk­tu­rier­tes Restruk­turierungskonzept beginnt mit der ehrlichen Ist-Analyse: wo steht das Un­ter­neh­men in Markt, Or­ga­ni­sa­ti­on, Portfolio, Finanzen? Welche Annahmen von gestern tragen heute nicht mehr?

Darauf folgt die Zielbild-De­fi­ni­ti­on: wie soll das Un­ter­neh­men in 24-36 Monaten auf­ge­stellt sein? Welche Ge­schäfts­fel­der bleiben, welche werden auf­ge­ge­ben, welche kommen dazu? Der Maß­nah­men­plan be­schreibt den Weg: operative Ver­än­de­run­gen, or­ga­ni­sa­to­ri­sche Umbauten, Portfolio-An­pas­sun­gen — mit Ver­ant­wort­li­chen und Zeitachse. Die in­te­grier­te Planung rechnet das neue Modell durch: GuV, Bilanz und Li­qui­di­tät über 24-36 Monate.

Für welche Situationen ein Restrukturierungskonzept gebraucht wird

Stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung. Das Geschäfts­modell hat sich überlebt oder der Markt hat sich gedreht — eine grund­le­gen­de Neu­aus­rich­tung ist auf Beirats- bzw. Ge­sell­schaf­ter-Ebene zu struk­tu­rie­ren.

Bei­rats­vor­la­ge. Ein Beirat oder Auf­sichts­rat fordert eine struk­tu­rier­te Dar­stel­lung des Ver­än­de­rungs­pfads.

Ge­sell­schaf­ter-Runde. Mehrere Ge­sell­schaf­ter sollen einem Ver­än­de­rungs­plan zustimmen. Das Konzept ist die Entscheidungs­grundlage.

Inves­toren-Son­der­si­tua­ti­on. Be­stehen­de oder neue Inves­toren fragen nach dem Tur­n­around-Plan in einem schwie­ri­gen Zyklus — als stra­te­gi­sche Entscheidungs­grundlage für die Be­tei­li­gungs-Ebene.

Ge­ne­ra­tio­nen­wech­sel mit Trans­for­ma­ti­on. Die Übergabe an die nächste Ge­ne­ra­ti­on wird mit einer stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung kom­bi­niert.

Was PITCH & PAPER an Restrukturierungskonzept anders macht

Das Restruk­turierungskonzept bei PITCH & PAPER ist stra­te­gisch aus­ge­rich­tet und richtet sich an un­ter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dungs­trä­ger: Beirat, Ge­sell­schaf­ter, Inves­toren. Es ist kein Sa­nie­rungs-Gutachten für Gläubiger-Prozesse — diese Disziplin liegt bei zer­ti­fi­zier­ten Restruk­turierungsberatern.

Die Do­ku­men­ta­ti­on trennt sauber zwischen ope­ra­ti­ver Ver­än­de­rung, or­ga­ni­sa­to­ri­schem Umbau und Portfolio-Anpassung. Die in­te­grier­te Planung ist kon­ser­va­tiv, mit do­ku­men­tier­ten Annahmen. Das Ergebnis ist ein Konzept, das Beirat und Ge­sell­schaf­ter in der Ent­schei­dung trägt.

Bestandteile eines strategischen Restrukturierungskonzepts

Aus­gangs­ana­ly­se. Was läuft heute, was nicht? Markt-, Modell-, Or­ga­ni­sa­ti­ons- und Fi­nanz­bild ver­dich­tet auf wenige Seiten — als Grundlage für die Ver­än­de­rungs­dis­kus­si­on.

Zielbild. Wo soll das Un­ter­neh­men in 24–36 Monaten stehen? Konkret in Umsatz, Marge, Or­ga­ni­sa­ti­on, Markt­po­si­ti­on. Vage Ziel­bil­der pro­du­zie­ren vage Maßnahmen.

Maß­nah­men­plan. Welche Hebel werden gezogen — operativ (Prozesse, Kosten), or­ga­ni­sa­to­risch (Struk­tu­ren, Rollen), stra­te­gisch (Portfolio, Markt, Modell)? Jede Maßnahme mit Wirkung, Res­sour­cen, Ver­ant­wort­li­chen und Zeitachse.

In­te­grier­te Planung. Bilanz, GuV und Cashflow über 24–36 Monate, mit Base/Best/Worst-Szenarien. Kon­ser­va­ti­ve Annahmen, do­ku­men­tiert.

Stake­hol­der-Modell. Wer ist betroffen, wer ent­schei­det mit? Beirat, Ge­sell­schaf­ter, Inves­toren, Schlüs­sel­mit­ar­bei­ter, ggf. Ar­beit­neh­mer-Ver­tre­tun­gen. Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Rei­hen­fol­ge ist Be­stand­teil des Konzepts.

Was die Tiefen-Stufen konkret abdecken

PITCH & PAPER bietet jeden Service in drei Tiefen — Basis, Referenz, Opus. Die folgenden Bausteine ent­schei­den, welche Tiefe Sie brauchen:

Ist-Analyse. Basis: Kern-Bereiche · Referenz: Voll­stän­dig · Opus: Inkl. Portfolio-Analyse.

Zielbild. Basis: Kern-Zielbild · Referenz: De­tail­liert · Opus: Inkl. Szenarien.

Maß­nah­men­plan. Basis: Grund­le­gend · Referenz: Voll­stän­dig mit Ver­ant­wort­li­chen · Opus: Inkl. Wir­kungs­ana­ly­se.

In­te­grier­te Planung. Basis: nicht enthalten · Referenz: 24 Monate · Opus: 36 Monate mit Szenarien.

Stake­hol­der-Modell. Basis: Kern-Stake­hol­der · Referenz: Voll­stän­dig · Opus: Inkl. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bau­stei­ne.

Welche Tiefe für Ihr Vorhaben passt, klären wir in der kos­ten­lo­sen Erst­ein­schät­zung — Faust­re­gel: Basis für interne Anlässe, Referenz für externe Stan­dard­prü­fung, Opus für hohe Adres­sa­ten-Erwartung (Inves­toren, Behörden, formaler Audit).

Typische Anlässe

Restrukturierungskonzept — Typische Anlässe

Stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung Bei­rats­vor­la­ge Ge­sell­schaf­ter-Runde Inves­toren-Son­der­si­tua­ti­on Ge­ne­ra­tio­nen­wech­sel
Drei Tiefen

Restrukturierungskonzept — in drei Tiefen

Klare Ori­en­tie­rung ohne Preis­druck. Jede Tiefe liefert ein voll­stän­di­ges Ergebnis.

Merkmal Basis Referenz Opus
Ist-Analyse Kern-Bereiche Voll­stän­dig Inkl. Portfolio-Analyse
Zielbild Kern-Zielbild De­tail­liert Inkl. Szenarien
Maß­nah­men­plan Grund­le­gend Voll­stän­dig mit Ver­ant­wort­li­chen Inkl. Wir­kungs­ana­ly­se
In­te­grier­te Planung 24 Monate 36 Monate mit Szenarien
Stake­hol­der-Modell Kern-Stake­hol­der Voll­stän­dig Inkl. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bau­stei­ne

Die konkrete Tiefe wird in der Erst­ein­schät­zung gemeinsam fest­ge­legt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Restrukturierungskonzept

Erstellt PITCH & PAPER auch IDW-S-6-Sa­nie­rungs­kon­zep­te?
Nein. Klas­si­sche Sa­nie­rungs-Gutachten gehören zu zer­ti­fi­zier­ten Restruk­turierungsberatern. Das Restruk­turierungskonzept bei PITCH & PAPER ist stra­te­gisch aus­ge­rich­tet — fo­kus­siert auf Beirat, Ge­sell­schaf­ter und Inves­toren in Son­der­si­tua­tio­nen.
Was ist der Un­ter­schied zum Stra­te­gie­pa­pier?
Das Stra­te­gie­pa­pier ar­gu­men­tiert eine stra­te­gi­sche Stoß­rich­tung. Das Restruk­turierungskonzept geht darüber hinaus: es do­ku­men­tiert die konkrete Umsetzung mit Maß­nah­men­plan, Zeitachse und in­te­grier­ter Planung.
Wer sind die typischen Adres­sa­ten?
Beirat, Auf­sichts­rat, Ge­sell­schaf­ter, stra­te­gi­sche Inves­toren in Son­der­si­tua­tio­nen. Nicht adres­siert: Banken in akuten Kre­dit­li­ni­en­kon­flik­ten.
Was kostet ein Restruk­turierungskonzept?
Hängt an Un­ter­neh­mens­grö­ße, Kom­ple­xi­tät der Neu­aus­rich­tung und ge­for­der­ter Tiefe. Angebot nach Erst­ein­schät­zung.
Wie lange dauert die Er­stel­lung?
Ty­pi­scher­wei­se 6-12 Wochen, je nach Datenlage und Stake­hol­der-Ein­bin­dung. Bei zeit­kri­ti­schen Bei­rats­ter­mi­nen kann mit einer Zwi­schen­fas­sung ge­ar­bei­tet werden.
Wann ist ein Restruk­turierungskonzept sinnvoll, wann nicht?
Sinnvoll bei stra­te­gi­scher Neu­aus­rich­tung, Ge­ne­ra­tio­nen­wech­sel mit Mo­dell­wech­sel, Beirats-/Ge­sell­schaf­ter-Ent­schei­dun­gen über Ver­än­de­rungs­pfa­de. Nicht sinnvoll bei akuter Li­qui­di­täts­kri­se — dort gehört der Vorgang zu zer­ti­fi­zier­ten Restruk­turierungsberatern (Sa­nie­rungs-Gutachten, ESUG).
Wie un­ter­schei­det sich das Restruk­turierungskonzept von einem Business­plan?
Business­plan ist nach außen gerichtet — Förder­stellen, Inves­toren, Behörden. Restruk­turierungskonzept ist nach innen + Beirat/Ge­sell­schaf­ter gerichtet — ein Ver­än­de­rungs­pfad mit Maßnahmen, Ver­ant­wort­lich­kei­ten, Stake­hol­der-Modell. Der Business­plan kann Output der Restruk­turierung sein, nicht umgekehrt.
Pri­mär­quel­len

Offizielle Quellen und Programm-Eigentümer

Di­rekt­links zu den ver­bind­li­chen Rah­men­do­ku­men­ten und Auf­sichts­stel­len.

Nächster Schritt

Wenn der Anlass real ist, sollte die Unterlage es auch sein.

Be­schrei­ben Sie kurz den Anlass und Adres­sa­ten. Danach ist klar, welche Tiefe sinnvoll ist.

Erst­ein­schät­zung erhalten